Montag, 26. August 2013

Ich bin der letzte Dreck. Sollte an meinen Lügen ersticken, während sie mir im Hals stecken bleiben. Ich lebe für nichts. Ich stehe auf, gehe in die Schule, lächel, geh nach Hause, rauchen, Kopf gegen die Wand schlagen, verzweifeln, heulen, hungern, doch essen, kotzen, versuchen irgendwie zu schlafen, was meistens nicht möglich ist, weil meine Gedanken mich bis Morgens wach halten. Und das jeden verdammten Tag. Kann keine Gefühle mehr zeigen. Liebe, Hass, Freude, Traurigkeit. Gibt's bei mir nicht mehr. Da ist nur noch diese Endlose Leere in mir, dieses riesige weit aufklaffende Loch. Hänge in meinen Gedanken, sie scheinen mich zu erdrücken. Schreien mich an. Stirb! Niemand merkt es. Ich bin unsichtbar, unwichtig, unwirklich. Hello, teacher, tell me what's my lesson. Look right through me, look right through me. Rauche eine Zigarette nach der anderen, klammere mich an sie als würden sie mich retten. Vermisse das Blut, muss mich jeden Tag zusammenreißen mir nicht meine Arme aufzuschlitzen. Ich würde keine Kontrolle darüber haben, würde übertreiben, würde im Krankenhaus landen. In der Psychiatrie. Mal wieder.  Merke die nervösen Blicke der Lehrer auf mir. Geht es ihr gut? Kriegt sie das Schuljahr auf die Reihe? Macht sie ihre Hausaufgaben? Ist sie perfekt? Ich glaub nich- Ahh, sie lacht. Sie lacht also geht es ihr Gut. Also braucht sich niemand mehr um sie zu kümmern. Schön. Hahahahaha, wie naiv einige Menschen seien können. Schon niedlich. Und ich spiele schön brav mit. Lächeln, einfach Lächeln. Sie können einem eh nicht helfen. Ich hasse diese Menschheit. Sie ist falsch. Sie ist kaputt. Alles ist kaputt. Ich falle, ich falle wieder. Nur wie lange? Wann kommt der Aufprall? Wann ist es vorbei?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen