Freitag, 20. Dezember 2013
Und als es dann hieß "Schöne Ferien, ich wünsche euch ein schönes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, habe ich schnell meine Sachen zusammen gepackt, und war schon auf dem weg zur Tür, als ich meinen Namen höre. "Mila, Mila! Warte, ich habe noch was für dich!" Vor mir steht V., mit breitem Grinsen, und drückt mir ein Geschenk in die Hand. "Ich hoffe es gefällt dir. Ich muss jetzt los, schöne Weihnachten!" Sie nimmt mich schnell in den Arm, und geht aus der Tür. Ich hätte nicht gedacht, das ich ein Geschenk bekomme. Von niemanden. Ich habe dieses Jahr mit gar nichts gerechnet.
In dem Geschenk (Ja, ich habe es schon aufgemacht), war ein Armband, mit einem Eulenanhänger, Süßigkeiten, und ein Brief drinnen. Und den Brief wollte ich euch zeigen.
Schöne Weihnachten und schöne Ferien, Mila!
Erstmal ein paar Sätze, warum ich dir dieses Geschenk schenke:
Du bist der wundervollste Mensch den ich kennen lernen durfte.
Ich liebe deine Art die Dinge zu sehen, dennoch kenne ich dich nicht wirklich,
weil du ein verschlossener und zugleich lebensfroher Mensch bist.
Ich hoffe einfach das wir uns wieder Näher kommen!
So, kommen wir zu deinem Geschenk.
Blau/Braun habe ich genommen, weil es mich an deine Augen erinnert,
die Eule soll das Verschlossene, aber dennoch Offene darstellen.
Ich habe dich lieb,
V.
Sowas habe ich nicht verdient.
Montag, 16. Dezember 2013
Sonntag, 15. Dezember 2013
Entweder ich esse kaum was, oder ich stopfe alles in mich hinein, und erbreche es danach. Ich bekomme meine Tage nicht mehr, die Haare fallen mir aus, ich würde am liebsten den ganzen Tag lang schlafen, aber das geht beim besten Willen nicht. Das Leben lässt mir keine Auszeit.
Bin so unendlich müde, müde vom Leben. Es wird wieder schlimmer, ich dachte, ich bin über die Gedanken des Suizids hinweg, seitdem ich vor knapp einem halben Jahr in der Klinik war. Aber dem scheint nicht so zu sein. Ich weiß nicht was ich tun soll. Psychologin? Ja? Nein? Es ist so ein durcheinander in meinem Kopf, es ist einfach zuviel. Ich will hier weg, ich will hier nur noch weg.
Montag, 9. Dezember 2013
Ich kann mit meinem Leben nicht umgehen. Zu viel Verantwortung, zu viel Angst. In einem halben Jahr heißt es Adiéu Schule, und Hallo Arbeitswelt. Wieder neue Menschen, wieder eine neue Umgebung. Ich hasse sowas. Ich habe nur noch ein halbes Jahr, um meine Noten hoch zu reißen. Eigentlich dachte ich das es einigermaßen läuft in der Schule. Heute haben wir Sozi. wieder bekommen, und ich habe doch tatsächlich eine zwei geschrieben. Aber ich komme nicht mit. In den wichtigen Fächern, Mathe, Englisch, Chemie, komme ich einfach nicht mit. Ich verstehe es nicht. Manchmal komme ich mir so dumm vor, das ich die Tränen zurückhalten muss. Ich habe Angst zu versagen. Ich habe Angst nicht genug zu sein. Ich habe Angst mir alles selbst kaputt zu machen. Wen ich an die Prüfungen im Mai denke, wird mir richtig übel.
Wen ich meine Psyche nicht langsam in den Griff bekomme, und nicht Anfange normal zu Essen, kann ich das alles sowieso vergessen.
Ich brauche Hilfe.
Montag, 11. November 2013
Ich wünschte, ich könnte das Essen wieder genießen, gerne essen. Aber dafür
bin ich wohl einfach nicht gemacht.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Dienstag, 29. Oktober 2013
Wirre Gedanken in meinem Kopf
Wollen sich nicht einfangen lassen
Kann nicht sagen wie ich mich fühle
Bin so taub
So leer
Ich funktioniere nur noch
Für die Menschen die ich Liebe
Würde am liebsten aufgeben
Einfach verschwinden
Ich will nicht mehr kämpfen
Will nicht mehr stark sein
Wenn ich das überhaupt jemals war
Donnerstag, 24. Oktober 2013
mag mich nicht besonders,
finde mich zu dick, nur ein bisschen.
Will mich verändern,
will Anerkennung,
vielleicht auch Aufmerksamkeit.
Aber es ist nicht so schlimm.
Fühle mich schwach,
schwindlig,
die Hose rutscht, nur ein bisschen.
Habe Angst zu versagen,
will es beweisen,
will zeigen, dass ich etwas kann.
Zweifle an mir, immer.
Aber es ist nicht so schlimm.
Fühle mich wertlos, alleine.
Hasse meinen Körper,
komme nicht mehr klar mit mir.
Die Haare fallen aus, nur ein bisschen.
Mir ist kalt, immer.
Denke nur ans Essen,
stehe täglich auf der Waage,
aber wer tut das nicht.
Es ist nicht so schlimm.
Fühle mich kraftlos, ausgelaugt
Ertrage mich nicht mehr,
kann meinen Körper nicht mehr sehen.
Fühle mich fett und aufgebläht,
mein Magen schmerzt
von den Tabletten,
die Beine von Laufen.
Und mein Hals, der schmerzt auch.
Aber es ist nicht so schlimm...
Fühle mich kaputt, zerrissen.
Sehe in den Spiegel,
und sehe nichts.
Habe mich selbst verloren.
Stört mich nicht,
bilde es mir ja doch nur ein.
Mir geht es gut, lasst mich in Ruhe.
Ich schaff das schon, irgendwann.
Es ist alles ok.
Es ist nicht so schlimm.
Habe keine Gefühle mehr,
habe sie tief versteckt.
Setze meine Maske auf, jeden Tag.
Schminke mir ein Lächeln ins Gesicht,
Spiele mein Theaterstück,
mein Leben,
spiele es euch allen vor,
so perfekt, so undurchschaubar.
Mein Herz fest verschlossen,
meine Augen ausdruckslos.
Fragt nicht.
Es ist nicht so schlimm.
Verliere den Verstand,
werde verrückt, nur ein bisschen.
Habe Angst vor mir selbst,
weiß nicht mehr, wer das ist, ich.
Habe mich selbst belogen,
mir etwas vorgespielt,
oder...bilde es mir nur ein.
Und in Wirklichkeit geht es mir gut,
und ich mach alles viel schlimmer als es ist.
Dabei...ist es nicht so schlimm...
Mein Herz schlägt unregelmäßig,
mein Körper zerbricht, und schreit,
doch ich höre es nicht.
Bilde es mir ja doch nur ein.
Meine Lippen sind trocken,
meine Finger blau.
Mir wird schwarz vor Augen,
ich breche zusammen, ein bisschen.
Geschändeter Körper,
von Narben übersäht.
Alte Wunden platzen auf,
und doch, ist es nicht so schlimm.
Kann meinen Körper kaum aufrecht halten,
kann kaum stehen, kaum gehen.
Mein Kopf pocht,
Mein Herz sticht.
Nein, das ist nicht wahr.
Ich bilde es mir nur ein.
Es geht mir gut.
Es ist alles nicht so schlimm.
Und ich falle um.
Schwerelos, frei,
ich habe es geschafft.
Blicke von oben auf die Welt hinab.
Ein Sarg, ein Kreuz, ein Grabstein.
Die Menschen weinen.
Fragen sich nach dem Warum.
Wie konnte es nur so weit kommen.
Es ging ihr doch gut.
Sie war doch so fröhlich, so perfekt.
Sie hatte doch alles, was sie wollte.
Sie hat es doch immer wieder gesagt,
es war doch alles in Ordnung...
Es war doch gar nicht so schlimm.
Es war doch gar nicht so schlimm,
sagen sie, als sie die Blumen ins Grab werfen.
Freitag, 18. Oktober 2013
Dieses Mal war ich alleine. Was, wenn mir das das nächste mal passiert wen andere Menschen dabei sind? Scheiße.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Donnerstag, 10. Oktober 2013
sie lassen sich vielleicht kleben,
aber wenn man sie schief anguckt, zerbrechen sie.
Das bin ich
Freitag, 4. Oktober 2013
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Donnerstag, 26. September 2013
Weiß nicht wohin mit meinen Gedanken, wohin mit meiner Angst. Will das alles aufhört. Will ruhe in meinem Kopf. Will einfach nur Ruhe haben. Will schlafen können. Will essen können. Will nicht krank sein.
Ich will mein Leben wieder.
Mittwoch, 25. September 2013
Ich habe das nie eingesehen. Nie. Das ich ein Problem mit dem Essen habe, und ich echt krankhaft sein kann was das angeht, ist mir inzwischen auch klar. Aber ich habe mich selbst noch nie wirklich als Bulimie-Fall gesehen. Ich habe mich in der Vergangenheit zwar einige male Übergeben weil ich meiner Meinung nach zuviel gegessen hatte, aber in den letzten Wochen ist es doch mehr geworden. Viel mehr.
Ich übergebe mich häufiger, selbst wegen Getränken, wie Apfelsaft, oder sowas in der Art.
So bekommt keiner hier etwas mit. Und alle sind zufrieden mit mir. Die kleine Stimme in meinem Kopf ist es dann auch. Dann ist sie endlich für ein paar Stunden still.
Samstag, 14. September 2013
Mein Leben wird von Tag zu Tag dunkler
Nur noch schwarz-weiß
Suche die Farben und das Glück in meinen viel zu kurzen Träumen
Finde sie nicht
Hoffungslosigkeit und Stille
Mehr ist da nicht mehr
Kann weder vorwärts noch rückwärts
Stecke fest
Muss bei dir bleiben
Muss sterben
Mittwoch, 11. September 2013
Dienstag, 10. September 2013
Montag, 26. August 2013
Ich bin der letzte Dreck. Sollte an meinen Lügen ersticken, während sie mir im Hals stecken bleiben. Ich lebe für nichts. Ich stehe auf, gehe in die Schule, lächel, geh nach Hause, rauchen, Kopf gegen die Wand schlagen, verzweifeln, heulen, hungern, doch essen, kotzen, versuchen irgendwie zu schlafen, was meistens nicht möglich ist, weil meine Gedanken mich bis Morgens wach halten. Und das jeden verdammten Tag. Kann keine Gefühle mehr zeigen. Liebe, Hass, Freude, Traurigkeit. Gibt's bei mir nicht mehr. Da ist nur noch diese Endlose Leere in mir, dieses riesige weit aufklaffende Loch. Hänge in meinen Gedanken, sie scheinen mich zu erdrücken. Schreien mich an. Stirb! Niemand merkt es. Ich bin unsichtbar, unwichtig, unwirklich. Hello, teacher, tell me what's my lesson. Look right through me, look right through me. Rauche eine Zigarette nach der anderen, klammere mich an sie als würden sie mich retten. Vermisse das Blut, muss mich jeden Tag zusammenreißen mir nicht meine Arme aufzuschlitzen. Ich würde keine Kontrolle darüber haben, würde übertreiben, würde im Krankenhaus landen. In der Psychiatrie. Mal wieder. Merke die nervösen Blicke der Lehrer auf mir. Geht es ihr gut? Kriegt sie das Schuljahr auf die Reihe? Macht sie ihre Hausaufgaben? Ist sie perfekt? Ich glaub nich- Ahh, sie lacht. Sie lacht also geht es ihr Gut. Also braucht sich niemand mehr um sie zu kümmern. Schön. Hahahahaha, wie naiv einige Menschen seien können. Schon niedlich. Und ich spiele schön brav mit. Lächeln, einfach Lächeln. Sie können einem eh nicht helfen. Ich hasse diese Menschheit. Sie ist falsch. Sie ist kaputt. Alles ist kaputt. Ich falle, ich falle wieder. Nur wie lange? Wann kommt der Aufprall? Wann ist es vorbei?
Samstag, 17. August 2013
Ich war heute in der Stadt, einfach nur um mich abzulenken. Laufe ich 4 Mädchen mit denen ich mal sehr,sehr gut befreundet war über den weg. Ich sage nichts, sie sagen erstmal nichts.
Aber kaum bin ich an ihnen vorbei höre ich sie.
"Das war doch mein Name oder?"
- "Ja! Und hast du gesehen wie die zugenommen hat? Hahah, das sich mit sowas überhaupt ein Junge einlässt!"
Ich werde wieder abnehmen. Ich muss wieder abnehmen.
Mittwoch, 14. August 2013
Ich esse seit nun einer Woche nur noch Reiswaffeln, und zähle jede einzelne Kalorie. Ich weiß im Grunde das es falsch ist, das ich es jemanden sagen muss, meiner Therapeutin, irgendwem. Aber ich will nicht. Ich will nicht das sie mich weiterhin aufhalten. Ich will nur Reiswaffeln essen, das ist okay. Finde ich.
Nur dieser verdammte schneide Druck geht nicht weg. Ich würde es auch machen, wüsste ich nicht das ich am 27 August zum Kontroll-Termin in die Klinik müsste.
- "Danke."
"Geht es dir besser? Du siehst viel ..gesünder aus."
-"Mir geht es gut, ja." Ich lächle sie an.
Die Frage Isst du genug? hängt förmlich in der Luft und läuft die Wände hinunter.
Sonntag, 21. Juli 2013
Samstag, 6. Juli 2013
Von Besorgten Betreuern und dicken Ärzten.
Nach dem niederschmetternden Telefonat musste ich einfach raus. Eine Stunde, sagte die Betreuerin zu mir. Daraus wurden zwei.
Ich schleppe mich hinein, will einfach am Dienstzimmer vorbei, in mein Zimmer. Ich hatte die ernsthafte Hoffnung das sie mich nicht bemerken, und ich nichts erklären müsste.
Ich bin so naiv.
"Hatten wir nicht eine Stunde gesagt? Du musst dich an die Absprachen halten!"
-"Hab nicht auf die Uhr geschaut."
"Dafür muss ich dir den Nachtstempel leider streichen."
Ich lache. Sie bleibt ernst. Beobachtet mich. Schaut auf meine zitternde Beine, und mein müdes Gesicht.
"Willst du mir vielleicht ein wenig von dir erzählen?"
Ich zucke zusammen. Sie klingt so mütterlich, so besorgt.
Ich stehe auf, rede davon das ich zu müde sei und jetzt ins Bett gehen wolle. Sie wünscht mir eine gute Nacht und verspricht mir nachher noch mal nach mir zu schauen.
Schleiche mich leise in mein Zimmer, will Caitlin nicht wecken. Suche meine Klinge. Ich habe sie schon so lang bei mir, aber nichts damit gemacht. Für Notfälle, hatte ich mir immer wieder gesagt. Nur für Notfälle.
Und dies war einer.
Irgendwie habe ich meine Wut und meinen Druck unterschätzt. An meinem Arm klaffen zwei viel zu tiefe Schnitte und viel zu viele kleinere. Kriege Panik, fange an zu heulen. Caitlin wird wach, setzt sich zu mir. Ich sage gar nichts. Sie sieht meinen Arm. Steht auf, geht schnell zur Tür. Sie will zum Dienstzimmer.
Ich will ihr hinterher schreien das sie hier bleiben soll aber ich bekomme kein Wort aus meinem Mund.
Caitlin kommt wieder ins Zimmer, hinter ihr taucht Andrea, die Betreuerin, auf.
Ich solle mitkommen, und mich beruhigen, meint sie.
Sie schaut sich im Dienstzimmer meinen Arm an, nimmt das Telefon und wählt.
"Ja.. Hallo, Patientin mit Schnittverletzungen. Würdest du..ja,genau, .. würdest du es dir einmal anschauen kommen? Meiner Meinung nach müssen welche genäht werden.. bis gleich,ja."
Ich starre einfach nur auf den Boden.
Irgendwann geht die Tür auf und eine sehr stämmige Frau kommt herein. Eine Stationsärztin.
Sie nickt uns kurz zu und beugt sich dann über meinen Arm.
"Krankenhaus.", sagt sie. "Die zwei müssen genäht werden."
Fast hätte ich über Andrea's Gesicht gelacht, aber ich lies es doch bleiben. Sie zeigte ihre Sorge um mich. Sie sorgte sich um jeden hier. Vielleicht sollte sie es besser verstecken.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Ich liebe dich, du bist so wundervoll. Danke, Danke für alles."
Womit habe ich das verdient?
Ich könnte heulen. Sie ist so süß.
Mittwoch, 12. Juni 2013
"Wie geht es dir? Kommst du zuhause Zurecht?"
"Hast du heute schon gegessen?"
"Hast du dort eigentlich Medikamente bekommen?"
"Nein? Das ist komisch, weil sie sonst immer Kranken Medikamente geben."
Ah, Kranke. Vielen Dank. Zu freundlich. Baut mich auch auf. Total. Wirklich.
Miststück.
Montag, 10. Juni 2013
Und das alles nur weil ich meinte das mich die Schule im Moment total überfordert und ich nicht denke das ich das alles schaffe.
Scheiße, scheiße, scheiße. So wie ich im Moment aussehe und mich verhalte werden die mir nie im Leben glauben das es nur die Schule ist die mir zu schaffen macht. Und so wie ich mich kenne wird dann mal wieder alles aus mir heraus brechen und alles nur schlimmer machen.
Ich kann das alleine. Mir kann man dabei nicht helfen. Aber das verstehen diese Menschen ja nicht.
Sie verstehen rein gar nichts. Sie meinen mich verstehen zu können, wissen wie ich mich fühle.
Falsch, ganz falsch. Sie wissen rein gar nichts. Sie wissen nicht wie sich so ein Leben anfühlt, sie wissen nicht wie sehr ich den Hunger liebe, sie wissen nicht wie sehr ich den Schmerz brauche, sie wissen gar nichts über mich.
Sonntag, 2. Juni 2013
ABC-Camp, der was weiß ich wie vielter Versuch, ich komme.
Samstag, 1. Juni 2013
Sonntag, 26. Mai 2013
Ich wollte stark bleiben, mich dieses Wochenende nicht schneiden. Und was ist? Tja, Pustekuchen, gestern Nachmittag stand ich heulend unter der Dusche und ließ das Blut meinen Arm hinunter laufen.
Eigentlich müsste ich das heute Abend den lieben,lieben Betreuern sagen. Eigentlich. Ich will nicht. Mir ist das so peinlich. Alles ist mir peinlich. Mein Aussehen,mein Körper, meine Stimme, meine Familie, meine Wunden.
Donnerstag habe ich eine Art "Vorstellungsgespräch" für die Therapie Station. Sollte ich mich freuen? Ich habe da eine heiden Angst vor. Aber meine neue Therapeutin meint das daran kein weg mehr vorbei führt. Super.
Dienstag, 23. April 2013
Nachdenklich schaut meine Psychologin mich an.
- "Mhhh, und wie läuft es in der Schule?"
DENKT DIE ICH DENK MIR DAS ALLES NUR AUS UND HABE EIN ROSAROTES PRINZESSINNEN LEBEN ODER WAS?
Montag, 22. April 2013
Und ich würde es wohl auch ohne Zögern tuen, wenn ich nicht wüsste das ich morgen einen Termin bei meiner Psychologin habe und einfach nicht will das sie denkt das ich mich noch schneide.
Ich könnt heulen.
Samstag, 20. April 2013
Plötzlich steht Frau F. vor mir, bückt sich leicht. "Na?Klappt alles?Frau G. und ich haben uns gestern Abend übrigens noch sehr über deine Bemerkung mit dem Rosa Stift zum korrigieren amüsiert. Aber nur weil sie schwanger ist heißt da- he, ist alles okay?"
- "Ja, alles gut." Ich bringe sogar ein Lächeln raus.
Plötzlich fährt ihr Finger über meinen Arm. "Oh", sagt sie und schaut mich besorgt an. Ich ziehe den Arm weg. "Muss ich mir sorgen machen?"
Sie schenkt mir ein kleines Lächeln, seufzt, und geht wieder zum Pult.
Am Ende der Stunde kommt sie noch einmal zu mir, stößt mich leicht von der Seite an.
"Das wird mich jetzt mein ganzen Wochenende begleiten, Liebes. Und ich mach mir wirklich sorgen um dich. Ich weiß das wird dir schon oft gesagt worden sein, aber du kannst jederzeit zu mir kommen und mit mir reden, Okay?"
"Okay.", flüster ich fast und gehe so schnell wie möglich aus dem Klassenraum.
Was lerne ich daraus? Niemals mit T-shirt zur Schule kommen. Niemals.
Donnerstag, 18. April 2013
auf der Flucht vor Deinem Ich.
Auf der Flucht vor deinem Abgrund,
vor dem tiefen Fall ins Nichts.
Auf der Flucht vor Emotionen,
vor dem Schatten im Verstand.
Es ist die Angst, die Angst, die mit Dir spielt,
die Angst, die Dich beherrscht und Dir befiehlt.
Ich sag', die Angst ist nur ein Gefühl,
die Angst erfindet und belügt, verwirrt Dich und betrügt.
Es ist die Angst, die Angst, die mit Dir spielt.
Doch Angst ist nur ein Gefühl.
Montag, 8. April 2013
Hier scheißt jeder auf jeden. Kein Zusammenhalt, nichts.
Es würde ihnen noch nicht mal auffallen wenn mein Stuhl leer wäre. Ich bin eigentlich sowieso nicht da. Sie haben mich als "Anwesend" hingenommen. Als einen Körper mehr in diesem Raum, mehr nicht.
Es würde sich nichts ändern wenn ich weg wäre, nichts. Ich bin egal. Ich bin nichts.
Ich glaube, einige würden sogar lachen. Und die Lehrer hah, ja die Lehrer. Sie kennen einen nicht, meinen aber trotzdem einen auf 'Mutter' machen zu müssen. Ich könnte einfach so.. -
Mein Name wird gerufen, ich muss ein paar mal blinzeln bevor ich wieder weiß wo genau ich gerade bin.
"Also, würdest du uns deine Antworten bitte vorlesen?"
- "Ich ähm, ich bin noch nicht fertig.."
Einige Lachen auf.
"Du hattest bis eben Zeit, und hast noch nicht Angefangen?"
Sie steht von ihrem Stuhl
"Da steht ja noch NICHTS."
Wieder wird gelacht.
Will aufschreien. Will sagen das es mir egal ist. Das ich niemanden hier interessiere. Das es egal ist was in meinem Heft steht weil es sowieso keinen Interessiert.
Aber ich bleibe Still. Ich bleibe immer Still. Meinen Mund kann ich nie aufmachen.
Ein Mahnender Blick,und sie ist wieder vorne. Nimmt jemanden anderen dran, und alles geht seinen Gewohnten Gang.
Das wird es auch noch, wenn ich weg bin. Bald.
Sonntag, 7. April 2013
I think, think when it's all over,
It just comes back in flashes, you know?
It's like a kaleidoscope of memories.
It just all comes back. But he never does.
I think part of me knew the second I saw him that this would happen.
It's not really anything he said or anything he did,
It was the feeling that came along with it.
And the crazy thing is I don't know if I'm ever gonna feel that way again.
But I don't know if I should.
I knew his world moved too fast and burned too bright.
But I just thought, how can the devil be pulling you toward someone who looks
so much like an angel when he smiles at you?
Maybe he knew that when he saw me.
I guess I just lost my balance.
I think that the worst part of it all wasn't losing him.
It was losing me.
Sonntag, 31. März 2013
Montag, 25. März 2013
Wach wieder auf verdammt, ich brauche dich. Wir brauchen dich.
Freitag, 22. März 2013
Ich weiß das ich nicht einfach bin.
Ich weiß das ich Stur bin wie sonst was.
Ich weiß das ich nicht gut genug bin.
Ich will nicht das du gehst, aber ich kann nicht halten. Mir fehlt die Kraft. Es tut mir leid.
Wenn du gehen willst, dann geh. Ich halte dich nicht auf. Nicht mehr.
Montag, 11. März 2013
Freitag, 8. Februar 2013
Und es macht mir auch noch Spaß.
50 Kilo, ich will meine 50 Kilo wieder haben.
Sonntag, 3. Februar 2013
Ärzte kann man täuschen. Erziehungsberechtigte auch.
Mir geht es viel besser, und das nur weil die Zahl wieder sinkt.
Und dieses mal lasse ich es mir von niemanden mehr ausreden.
Freitag, 18. Januar 2013
Bis ihr Akku leer war, haha.
Es war so schön ihre Stimme zu hören, mit ihr zu reden, ihr zu erzählen. Ihr Lachen zu hören.
"Ich mein, mir war sofort klar das ich bei dir bleiben würde, da musste ich nicht lange überlegen."
Wir haben über alles Mögliche geredet, und so viel gelacht. Eigentlich mag ich nicht lange telefonieren, aber mit ihr könnte ich es auch sechs oder sieben Stunden tun.
Es ist so schön wieder eine beste Freundin zu haben, die genauso tickt wie man selbst. Die die gleichen Gedanken hat wie ich.
Mit dir kann ich lachen, mit dir kann ich vergessen. Bei dir kann ich einfach ich sein. Dir ist es egal wie ich Aussehe. Du bist was ganz Besonderes, N.
Ich liebe dich.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Will gesund werden, aber die kleine Stimme in mir ist einfach stärker.
Ich will abnehmen, nicht zunehmen.
Das war doch mein Ziel. oder?
ich schaffe das alleine nicht, werde nicht aufhören können















