Freitag, 20. Dezember 2013

Heute war der letzte Schultag vor den Ferien. Ich habe mich in die Schule geschleppt, mich auf den Stuhl gesetzt, und diese 3 Blöcke über mich ergehen lassen. Erst LZ, wo wir allerdings nur irgendwelche Spiele gespielt haben, dann Mathe, und dann haben wir noch einen Film geschaut. 
Und als es dann hieß "Schöne Ferien, ich wünsche euch ein schönes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, habe ich schnell meine Sachen zusammen gepackt, und war schon auf dem weg zur Tür, als ich meinen Namen höre. "Mila, Mila! Warte, ich habe noch was für dich!" Vor mir steht V., mit breitem Grinsen, und drückt mir ein Geschenk in die Hand. "Ich hoffe es gefällt dir. Ich muss jetzt los, schöne Weihnachten!" Sie nimmt mich schnell in den Arm, und geht aus der Tür. Ich hätte nicht gedacht, das ich ein Geschenk bekomme. Von niemanden. Ich habe dieses Jahr mit gar nichts gerechnet.

In dem Geschenk (Ja, ich habe es schon aufgemacht), war ein Armband, mit einem Eulenanhänger, Süßigkeiten, und ein Brief drinnen. Und den Brief wollte ich euch zeigen.

Schöne Weihnachten und schöne Ferien, Mila!

Erstmal ein paar Sätze, warum ich dir dieses Geschenk schenke:

Du bist der wundervollste Mensch den ich kennen lernen durfte.
Ich liebe deine Art die Dinge zu sehen, dennoch kenne ich dich nicht wirklich,

weil du ein verschlossener und zugleich lebensfroher Mensch bist.
Ich hoffe einfach das wir uns wieder Näher kommen!

So, kommen wir zu deinem Geschenk.


Blau/Braun habe ich genommen, weil es mich an deine Augen erinnert,
die Eule soll das Verschlossene, aber dennoch Offene darstellen. 


Ich habe dich lieb,
V. 


Sowas habe ich nicht verdient.

Montag, 16. Dezember 2013

"Wenn ich mich nicht schneiden darf, hungere ich eben. Du kannst das doch auch so gut, kannst du mir vielleicht Tipps geben, oder so?"


Sonntag, 15. Dezember 2013

Mache meinen Körper kaputt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter, bin mit meinen Latein am Ende.
Entweder ich esse kaum was, oder ich stopfe alles in mich hinein, und erbreche es danach. Ich bekomme meine Tage nicht mehr, die Haare fallen mir aus, ich würde am liebsten den ganzen Tag lang schlafen, aber das geht beim besten Willen nicht. Das Leben lässt mir keine Auszeit.
Bin so unendlich müde, müde vom Leben. Es wird wieder schlimmer, ich dachte, ich bin über die Gedanken des Suizids hinweg, seitdem ich vor knapp einem halben Jahr in der Klinik war. Aber dem scheint nicht so zu sein. Ich weiß nicht was ich tun soll. Psychologin? Ja? Nein? Es ist so ein durcheinander in meinem Kopf, es ist einfach zuviel. Ich will hier weg, ich will hier nur noch weg.

Montag, 9. Dezember 2013

22:31, und ich kann nicht schlafen. Dabei bin ich so müde, schlafe schon halb in der Schule ein. 

Ich kann mit meinem Leben nicht umgehen. Zu viel Verantwortung, zu viel Angst. In einem halben Jahr heißt es Adiéu Schule, und Hallo Arbeitswelt. Wieder neue Menschen, wieder eine neue Umgebung. Ich hasse sowas. Ich habe nur noch ein halbes Jahr, um meine Noten hoch zu reißen. Eigentlich dachte ich das es einigermaßen läuft in der Schule. Heute haben wir Sozi. wieder bekommen, und ich habe doch tatsächlich eine zwei geschrieben. Aber ich komme nicht mit. In den wichtigen Fächern, Mathe, Englisch, Chemie, komme ich einfach nicht mit. Ich verstehe es nicht. Manchmal komme ich mir so dumm vor, das ich die Tränen zurückhalten muss. Ich habe Angst zu versagen. Ich habe Angst nicht genug zu sein. Ich habe Angst mir alles selbst kaputt zu machen. Wen ich an die Prüfungen im Mai denke, wird mir richtig übel.
Wen ich meine Psyche nicht langsam in den Griff bekomme, und nicht Anfange normal zu Essen, kann ich das alles sowieso vergessen.
Ich brauche Hilfe. Will sie aber nicht annehmen. 
Ich atme noch, aber ich bekomme so schlecht Luft. Ich laufe noch, aber jeder Schritt schmerzt. Ich rede noch, aber die Wörter die ich sage sind gelogen.

Montag, 11. November 2013

Ich bin so müde. Mein Magen schreit nach Nahrung. Aber ich kann nicht. Ich will nicht mehr essen. Ich will nicht zunehmen. Okay, ich habe heute morgen eine Tomate gegessen. Und heute Mittag eine kleine Kelle gekochten Rotkohl und drei Kartoffelstückchen. Damit komm ich nicht über 200 Kalorien. Das.. "schlimme" ist, das ich das was ich heute gegessen habe schon zu viel finde. Viel zu viel. Gar nichts wäre besser gewesen. 

Ich wünschte, ich könnte das Essen wieder genießen, gerne essen. Aber dafür
bin ich wohl einfach nicht gemacht.






Mittwoch, 30. Oktober 2013

In der Schule läuft es trotz allem eigentlich recht gut. Werde oft gelobt. "Wenn du so weiter machst, wirst du die ganzen vieren bald los, gib nicht auf!" Meinte meine Klassenlehrerin heute zu mir. Ich mache meine Hausaufgaben, lerne für Arbeiten und Tests, schreibe ordentlich, und versuche mich im Unterricht zu beteiligen. Aber dennoch fangen andere an zu merken das etwas mit mir nicht stimmt. "Isst du nie?" Werde ich von meinen Mitschülern des öfteren gefragt. Gestern hat. A. mir ein Pick-Up am Kiosk gekauft, und meinte das ich ihn essen soll, sie sich sorgen macht. Irgendwie habe ich das Ding dann runter bekommen und A. war beruhigt. "Ist alles okay?" Höre ich oft von den Lehrern. Ich starre einfach zu oft zulang auf den selben Punkt und verziehe dabei keine Miene. Das bekomme ich meist aber erst mit, wen man mich drauf anspricht. "Ja, alles gut." Ist die Standard Antwort, die ich erwidere. Und es wird mir geglaubt. Hoffe ich. Sie können mir sowieso nicht helfen. Niemand kann das. Es ist schon komisch, das ich eine derjenigen bin, die durch ihr lautes Lachen manchmal negativ bei den Lehrern auffallen, und bei den Schülern auf Verwunderung stoßen. Würde man bei mir nicht denken, sagt M. oft. Aber das ist alles nur Schutz und Fassade. Ich lache viel, und laut, wenn ich unter anderen bin. Aber manchmal starre ich einfach nur ins nichts. Wer bin ich eigentlich? Was macht mich aus? Ich weiß es nicht, ich habe keine Ahnung,wer ich eigentlich bin.




Dienstag, 29. Oktober 2013

Wirre Gedanken in meinem Kopf
Wollen sich nicht einfangen lassen
Kann nicht sagen wie ich mich fühle
Bin so taub
So leer
Ich funktioniere nur noch
Für die Menschen die ich Liebe
Würde am liebsten aufgeben
Einfach verschwinden
Ich will nicht mehr kämpfen
Will nicht mehr stark sein

Wenn ich das überhaupt jemals war

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Fühle mich nicht wohl, 
mag mich nicht besonders, 
finde mich zu dick, nur ein bisschen. 
Will mich verändern, 
will Anerkennung, 
vielleicht auch Aufmerksamkeit. 
Aber es ist nicht so schlimm. 

Fühle mich schwach, 
schwindlig, 
die Hose rutscht, nur ein bisschen. 
Habe Angst zu versagen, 
will es beweisen, 
will zeigen, dass ich etwas kann. 
Zweifle an mir, immer. 
Aber es ist nicht so schlimm. 

Fühle mich wertlos, alleine. 
Hasse meinen Körper, 
komme nicht mehr klar mit mir. 
Die Haare fallen aus, nur ein bisschen. 
Mir ist kalt, immer. 
Denke nur ans Essen, 
stehe täglich auf der Waage, 
aber wer tut das nicht. 
Es ist nicht so schlimm. 

Fühle mich kraftlos, ausgelaugt 
Ertrage mich nicht mehr, 
kann meinen Körper nicht mehr sehen. 
Fühle mich fett und aufgebläht, 
mein Magen schmerzt 
von den Tabletten, 
die Beine von Laufen. 
Und mein Hals, der schmerzt auch. 
Aber es ist nicht so schlimm... 

Fühle mich kaputt, zerrissen. 
Sehe in den Spiegel, 
und sehe nichts. 
Habe mich selbst verloren. 
Stört mich nicht, 
bilde es mir ja doch nur ein. 
Mir geht es gut, lasst mich in Ruhe. 
Ich schaff das schon, irgendwann. 
Es ist alles ok. 
Es ist nicht so schlimm. 

Habe keine Gefühle mehr, 
habe sie tief versteckt. 
Setze meine Maske auf, jeden Tag. 
Schminke mir ein Lächeln ins Gesicht, 
Spiele mein Theaterstück, 
mein Leben, 
spiele es euch allen vor, 
so perfekt, so undurchschaubar. 
Mein Herz fest verschlossen, 
meine Augen ausdruckslos. 
Fragt nicht. 
Es ist nicht so schlimm. 

Verliere den Verstand, 
werde verrückt, nur ein bisschen. 
Habe Angst vor mir selbst, 
weiß nicht mehr, wer das ist, ich. 
Habe mich selbst belogen, 
mir etwas vorgespielt, 
oder...bilde es mir nur ein. 
Und in Wirklichkeit geht es mir gut, 
und ich mach alles viel schlimmer als es ist. 
Dabei...ist es nicht so schlimm... 

Mein Herz schlägt unregelmäßig, 
mein Körper zerbricht, und schreit, 
doch ich höre es nicht. 
Bilde es mir ja doch nur ein. 
Meine Lippen sind trocken, 
meine Finger blau. 
Mir wird schwarz vor Augen, 
ich breche zusammen, ein bisschen. 
Geschändeter Körper, 
von Narben übersäht. 
Alte Wunden platzen auf, 
und doch, ist es nicht so schlimm. 

Kann meinen Körper kaum aufrecht halten, 
kann kaum stehen, kaum gehen. 
Mein Kopf pocht, 
Mein Herz sticht. 
Nein, das ist nicht wahr. 
Ich bilde es mir nur ein. 
Es geht mir gut. 
Es ist alles nicht so schlimm. 
Und ich falle um. 

Schwerelos, frei, 
ich habe es geschafft. 
Blicke von oben auf die Welt hinab. 
Ein Sarg, ein Kreuz, ein Grabstein. 
Die Menschen weinen. 
Fragen sich nach dem Warum. 
Wie konnte es nur so weit kommen. 
Es ging ihr doch gut. 
Sie war doch so fröhlich, so perfekt. 
Sie hatte doch alles, was sie wollte. 
Sie hat es doch immer wieder gesagt, 
es war doch alles in Ordnung... 
Es war doch gar nicht so schlimm. 
Es war doch gar nicht so schlimm, 
sagen sie, als sie die Blumen ins Grab werfen. 



                                                                (Aber es ist nicht so schlimm ... von Anna Grundmann)

Freitag, 18. Oktober 2013

Steige aus der Badewanne, merke wie mir schwindelig wird. Das ist normal,das hast du immer. Beruhig dich. Aber es geht nicht weg. Nehme das Handtuch und wickel mich drin ein. Der Schwindel wird stärker. Ich setzte mich auf den Badewannen Rand. Ein Atmen, aus Atmen. Alles ist gut. Will zur Tür. Schaffe es aufzustehen, stehe direkt neben der Kommode und dann überrollt mich das schwarze Nichts. Höre wie es scheppert. Bleibe liegen. Ich bin gerade zusammen geklappt. Und das macht mir Angst. Ich bin einfach weg gekippt. Und irgendwas ist dabei von der Kommode runter gefallen. Und in dem Moment merke ich den stechenden Schmerz an meinem Kopf. Ich muss mir das weinen verkneifen. Im nächsten Moment höre ich meinen Namen, ganz dicht neben der Tür. "Ist alles okay?Was ist passiert?Antworte mir bitte!" - "Äh,ja alles gut, bin nur ausgerutscht." Bringe ich hervor. Höre ein Seufzen, dann entfernen sich die Schritte.

Dieses Mal war ich alleine. Was, wenn mir das das nächste mal passiert wen andere Menschen dabei sind? Scheiße. 

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Ich weiß nicht warum, aber seit heute morgen ist der Wunsch nach dem hungern und abnehmen wieder so präsent. Ich habe den ganzen Tag an nichts anderes mehr gedacht. Habe heute nur einen Liter von dieser Cola mit Null Kalorien zu mir genommen. Und jetzt, nach einem Tag, merke ich schon wie mein Körper drauf anspringt. Mir ist schwindelig, ich bin total müde und habe zu nichts mehr Lust. Aber ich kann nicht anders. Meine Gedanken gehören nicht mir. Da ist dieses kleine Ding in meinem Kopf, diese kleine Stimme, die mich innerlich zum verzweifeln bringt. Es ist immer da. Sagt mir immer wie fett ich bin. Ich kann so nicht mehr. Ich kann nicht mehr gegen sie angehen. Ich habe einfach keine Kraft mehr. Und ehrlich gesagt, der Gedanke nicht mehr zu essen, ist für mich einer der schönsten Dinge in meinem Leben.




Donnerstag, 10. Oktober 2013

Kennt ihr diese Vasen die man ein Mal fallen lässt,
sie lassen sich vielleicht kleben,
aber wenn man sie schief anguckt, zerbrechen sie.

Das bin ich

Freitag, 4. Oktober 2013

 "My ribs show. What have I eaten? Lies and smiles."  

Sylvia Plath, The Jailer (1962)

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Sitze auf dem Sofa, mit Tränen in den Augen. Nichts scheint mehr Sinn zu machen. Alles ist egal geworden. So verdammt egal. Bin viel zu müde um klar zu denken. Würde am liebsten einfach aufstehen und gehen. Einfach gehen. Mir egal wohin. Einfach nur weg. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr und ich weiß es. Meine Gedanken kreisen nur noch ums Arme aufschneiden. Werde richtig aufgeregt wenn ich dran denke. Bin drauf und dran das Küchenmesser zu nehmen, oder eine Schere. Habe ja keine Klingen. Irgendwas hält mich zurück. Noch. Ihr glaubt mir gar nicht wie gerne ich einfach aufstehen würde und mich mit dem so schön scharfen Messer im Bad einsperren würde. Ich bin so oft kurz davor. Aber dann suche ich mir einen Grund es nicht zutun. Denke an die Menschen die mir wichtig sind. Denke an ihre Reaktionen, ihre Sorge. Will sie nicht enttäuschen. Will niemanden mehr weh tun. Aber ich weiß nicht wie lang ich das noch kann.

Donnerstag, 26. September 2013

Weiß nicht wohin mit meinen Gedanken, wohin mit meiner Angst. Will das alles aufhört. Will ruhe in meinem Kopf. Will einfach nur Ruhe haben. Will schlafen können. Will essen können. Will nicht krank sein.

Ich will mein Leben wieder.

Mittwoch, 25. September 2013

"Du bist ein bisschen bulimisch seit ich dich kenne."

Ich habe das nie eingesehen. Nie. Das ich ein Problem mit dem Essen habe, und ich echt krankhaft sein kann was das angeht, ist mir inzwischen auch klar. Aber ich habe mich selbst noch nie wirklich als Bulimie-Fall gesehen. Ich habe mich in der Vergangenheit zwar einige male Übergeben weil ich meiner Meinung nach zuviel gegessen hatte, aber in den letzten Wochen ist es doch mehr geworden. Viel mehr.
Ich übergebe mich häufiger, selbst wegen Getränken, wie Apfelsaft, oder sowas in der Art.
So bekommt keiner hier etwas mit. Und alle sind zufrieden mit mir. Die kleine Stimme in meinem Kopf ist es dann auch. Dann ist sie endlich für ein paar Stunden still.



Samstag, 14. September 2013

Weiß nicht mehr wohin
Mein Leben wird von Tag zu Tag dunkler
Nur noch schwarz-weiß
Suche die Farben und das Glück in meinen viel zu kurzen Träumen
Finde sie nicht
Hoffungslosigkeit und Stille
Mehr ist da nicht mehr
Kann weder vorwärts noch rückwärts
Stecke fest
Muss bei dir bleiben
Muss sterben

Mittwoch, 11. September 2013

Sitze im Unterricht. Die letzte Nacht sitzt mir noch in den Knochen. Kann mich kaum konzentrieren, muss mich so zusammenreißen nicht loszuflennen. Nicht vor meiner Klasse. Nicht vor der Lehrerin. Höre meinen Namen. Antworte nicht. Mein Name wird nochmal gesagt. "Weiß ich nicht." zwänge ich heraus. Schaue auf meine Finger, drehe den Ring hin und her. Hin und her. Jemand anders sagt die Lösung, wir kriegen Aufgaben die wir machen sollen. Alle fangen an. Nur ich drehe weiter an meinem Ring. Bin gar nicht da. Bin weg, ganz woanders. Mir geht es gut. Plötzlich steht Frau Lehrerin vor mir. "Geht es dir gut?" - "Ja, ja klar." Zwinge mich zum Lächeln. Sie lächelt zurück und dreht sich von mir weg. Hin und her. Hin und her. Irgendwann fällt mein Kopf auf den Tisch. Ich kann gar nicht anders. Ich will nicht mehr sehen, nicht mehr hören. Mir wird alles zu Laut. Will Ruhe. Ruhe und eine Zigarette. Mehr nicht. Komm dann gut klar. Höre das gleichmäßige Klackern der Schuhe von Frau Lehrerin. Habe immer noch nicht Angefangen die Aufgaben zu machen. Müsste jetzt hoch kommen und Anfangen. Müsste mich wieder fangen. Nur für ein paar Stunden. Los. Los mach diese dummen Aufgaben. Der Gedanke nimmt gerade Form an, aber im nächsten Moment höre ich schon wieder die Stimme meiner Lehrerin. "Jetzt mal Hand aufs Herz, mit dir Stimmt doch was nicht. Was ist los?" Erschrocken ziehe ich meinen Kopf hoch. "Was? Nein, nein. Ich bin nur etwas.. Müde. Mehr ist nicht." Sie will weiter reden, aber sie wird von Lorenz drauf aufmerksam gemacht das wir jetzt Schluss haben. Sie dreht sich zum Pult, ich packe schnell meine Sachen zusammen und verschwinde aus dem Klassenraum.


Dienstag, 10. September 2013

Mein Kopf dröhnt, alles ist wie benebelt. Alles zieht an mir vorbei. Mein Leben, das Leben aller anderen. Will den Menschen die ich liebe helfen, will nicht einfach zugucken wie sie kaputt gehen. Kann das nicht ertragen. Aber letzendlich sitze ich doch nur hier rum und tue nichts. Nichts, nichts, nichts. Helfe nicht. Heul nur selbst rum. Bin unnötig. Viel zu kompliziert und aufwendig. Ich bringe Menschen viel zu viel dazu sich sorgen um mich zu machen, obwohl ich das nicht will. Komme alleine klar, muss es einfach. Wäge mehr ab, was ich wem noch erzählen soll und kann. Am liebsten würde ich einfach meinen Mund halten, nichts mehr sagen. Dann muss sich keiner mehr Sorgen machen. Ich bin sowieso nicht mehr zu retten. Es ist eine Frage der Zeit bis ich wieder Anfange Tabletten zu schlucken, oder anderes mache. Erfrieren, das stelle ich mir irgendwie schön vor. Ja, haltet mich ruhig für Krank. Bin ich auch. Im Moment kommt es wieder mehr durch, kann mich nicht mehr zusammenreißen. Rauche immer noch viel zu viel. Hab kein Geld mehr dafür, und ich sollte es echt lassen. Aber ich kann nicht. Kann sovieles nicht mehr. Mir wird gesagt ich sei Stark, dabei stimmt es nicht. Ich bin nicht stark, war es nie. Was ist an einem Mädchen was sich die Arme aufschneidet, dran denkt wie sie sich umbringen kann, und die auf ganzer Linie versagt hat den bitte Stark? Nichts, genau. Absolut gar nichts.



Montag, 26. August 2013

Ich bin der letzte Dreck. Sollte an meinen Lügen ersticken, während sie mir im Hals stecken bleiben. Ich lebe für nichts. Ich stehe auf, gehe in die Schule, lächel, geh nach Hause, rauchen, Kopf gegen die Wand schlagen, verzweifeln, heulen, hungern, doch essen, kotzen, versuchen irgendwie zu schlafen, was meistens nicht möglich ist, weil meine Gedanken mich bis Morgens wach halten. Und das jeden verdammten Tag. Kann keine Gefühle mehr zeigen. Liebe, Hass, Freude, Traurigkeit. Gibt's bei mir nicht mehr. Da ist nur noch diese Endlose Leere in mir, dieses riesige weit aufklaffende Loch. Hänge in meinen Gedanken, sie scheinen mich zu erdrücken. Schreien mich an. Stirb! Niemand merkt es. Ich bin unsichtbar, unwichtig, unwirklich. Hello, teacher, tell me what's my lesson. Look right through me, look right through me. Rauche eine Zigarette nach der anderen, klammere mich an sie als würden sie mich retten. Vermisse das Blut, muss mich jeden Tag zusammenreißen mir nicht meine Arme aufzuschlitzen. Ich würde keine Kontrolle darüber haben, würde übertreiben, würde im Krankenhaus landen. In der Psychiatrie. Mal wieder.  Merke die nervösen Blicke der Lehrer auf mir. Geht es ihr gut? Kriegt sie das Schuljahr auf die Reihe? Macht sie ihre Hausaufgaben? Ist sie perfekt? Ich glaub nich- Ahh, sie lacht. Sie lacht also geht es ihr Gut. Also braucht sich niemand mehr um sie zu kümmern. Schön. Hahahahaha, wie naiv einige Menschen seien können. Schon niedlich. Und ich spiele schön brav mit. Lächeln, einfach Lächeln. Sie können einem eh nicht helfen. Ich hasse diese Menschheit. Sie ist falsch. Sie ist kaputt. Alles ist kaputt. Ich falle, ich falle wieder. Nur wie lange? Wann kommt der Aufprall? Wann ist es vorbei?

Samstag, 17. August 2013

Ich habe genug. Ich habe endgültig genug.
Ich war heute in der Stadt, einfach nur um mich abzulenken. Laufe ich 4 Mädchen mit denen ich mal sehr,sehr gut befreundet war über den weg. Ich sage nichts, sie sagen erstmal nichts.
Aber kaum bin ich an ihnen vorbei höre ich sie.
"Das war doch mein Name oder?"
- "Ja! Und hast du gesehen wie die zugenommen hat? Hahah, das sich mit sowas überhaupt ein Junge einlässt!"

Ich werde wieder abnehmen. Ich muss wieder abnehmen.


Mittwoch, 14. August 2013

Es beginnt mir alles aus der Hand zu gleiten. Mal wieder.
Ich esse seit nun einer Woche nur noch Reiswaffeln, und zähle jede einzelne Kalorie. Ich weiß im Grunde das es falsch ist, das ich es jemanden sagen muss, meiner Therapeutin, irgendwem. Aber ich will nicht. Ich will nicht das sie mich weiterhin aufhalten. Ich will nur Reiswaffeln essen, das ist okay. Finde ich.

Nur dieser verdammte schneide Druck geht nicht weg. Ich würde es auch machen, wüsste ich nicht das ich am 27 August zum Kontroll-Termin in die Klinik müsste. 

Aber glauben tut mir natürlich jeder. 

Heute kam meine alte Geschichtslehrerin auf mich zu. 
"Es ist schön dich wieder zu sehen!"
- "Danke."
"Geht es dir besser? Du siehst viel ..gesünder aus."
-"Mir geht es gut, ja." Ich lächle sie an.
Die Frage Isst du genug? hängt förmlich in der Luft und läuft die Wände hinunter.
-"Mit dem Essen läuft es auch prima." Füge ich schnell hinzu. "Ich muss jetzt auch los, sonst verpass ich meinen Bus, Tschüß!"
"Wir sehen uns bestimmt noch mal, bis dann."

Ich habe keine Ahnung was ich machen soll. Scheiße.



Sonntag, 21. Juli 2013

Ich will fliegen
 Hoch, höher
 Dort wo keiner jemals war
 will mich finden
 will mich Frei fühlen
 Atmen
 Glücklich sein
 Doch ich kann meine Flügel nicht aufschlagen
 habe Angst zu viel zu riskieren
 habe Angst zu verlieren

Samstag, 6. Juli 2013

40,40,40


Hosengröße 40. Mag mich mal jemand erschießen? 
Verdammt, verdammt, verdammt.

Von Besorgten Betreuern und dicken Ärzten.

Komme zur Tür hinein gelaufen, total verheult. Meine Augen tuen mir weh, so wie alles andere auch. Ich schaue auf die Uhr. Es ist fast 21 Uhr, ich bin über eine Stunde zu spät.
Nach dem niederschmetternden Telefonat musste ich einfach raus. Eine Stunde, sagte die Betreuerin zu mir. Daraus wurden zwei.
Ich schleppe mich hinein, will einfach am Dienstzimmer vorbei, in mein Zimmer. Ich hatte die ernsthafte Hoffnung das sie mich nicht bemerken, und ich nichts erklären müsste.
Ich bin so naiv.

"Hatten wir nicht eine Stunde gesagt? Du musst dich an die Absprachen halten!"
-"Hab nicht auf die Uhr geschaut."
"Dafür muss ich dir den Nachtstempel leider streichen."
Ich lache. Sie bleibt ernst. Beobachtet mich. Schaut auf meine zitternde Beine, und mein müdes Gesicht.
"Willst du mir vielleicht ein wenig von dir erzählen?"
Ich zucke zusammen. Sie klingt so mütterlich, so besorgt.
Ich stehe auf, rede davon das ich zu müde sei und jetzt ins Bett gehen wolle. Sie wünscht mir eine gute Nacht und verspricht mir nachher noch mal nach mir zu schauen.

Schleiche mich leise in mein Zimmer, will Caitlin nicht wecken. Suche meine Klinge. Ich habe sie schon so lang bei mir, aber nichts damit gemacht. Für Notfälle, hatte ich mir immer wieder gesagt. Nur für Notfälle.
Und dies war einer.

Irgendwie habe ich meine Wut und meinen Druck unterschätzt. An meinem Arm klaffen zwei viel zu tiefe Schnitte und viel zu viele kleinere. Kriege Panik, fange an zu heulen. Caitlin wird wach, setzt sich zu mir. Ich sage gar nichts. Sie sieht meinen Arm. Steht auf, geht schnell zur Tür. Sie will zum Dienstzimmer.
Ich will ihr hinterher schreien das sie hier bleiben soll aber ich bekomme kein Wort aus meinem Mund.
Caitlin kommt wieder ins Zimmer, hinter ihr taucht Andrea, die Betreuerin, auf.
Ich solle mitkommen, und mich beruhigen, meint sie.
Sie schaut sich im Dienstzimmer meinen Arm an, nimmt das Telefon und wählt.
"Ja.. Hallo, Patientin mit Schnittverletzungen. Würdest du..ja,genau, .. würdest du es dir einmal anschauen kommen? Meiner Meinung nach müssen welche genäht werden.. bis gleich,ja."
Ich starre einfach nur auf den Boden.
Irgendwann geht die Tür auf und eine sehr stämmige Frau kommt herein. Eine Stationsärztin.
Sie nickt uns kurz zu und beugt sich dann über meinen Arm.
"Krankenhaus.", sagt sie. "Die zwei müssen genäht werden."
Fast hätte ich über Andrea's Gesicht gelacht, aber ich lies es doch bleiben. Sie zeigte ihre Sorge um mich. Sie sorgte sich um jeden hier. Vielleicht sollte sie es besser verstecken.





"Das Intensivste war jedoch ihr Lächeln - das keines war.
Es war die Ahnung eines Lächelns, und David, der jetzt flüsternd das Schweigen brach, sagte etwas, das Noa ins Herz fuhr wie eine spitze, lange Nadel.
"Man sehnt sich danach, dass es wirklich wird, ihr Lächeln. Man sehnt sich so sehr danach, dass man alles dafür tun würde, um es nur einmal zu sehen."
Noa erwiderte nichts."

Isabel Abedi - Whisper



Donnerstag, 13. Juni 2013

"Du bist meine beste Freundin. Ehrlich, auch wenn sich das sau scheiße anhört, ich frag mich oft was passiert wäre, wenn ich in -Stadt bei der ich wohne- aufgewachsen wäre. Du bist und bleibst für immer ein Teil von mir. Ich hab dich so lieb, das ich manchmal glaube mein Herz platzt vor Glück, ich denk an dich und ich muss lächeln, manchmal auch lachen, wegen unserem Gesang da. Ich hab dich so unbeschreiblich lieb, das ich nicht mal weiß wie ich dir das wirklich klar machen soll, mein Kopf ist voller Wörter und trotzdem kommt immer nur ein "Hab dich Lieb."
Ich liebe dich, du bist so wundervoll. Danke, Danke für alles."

Womit habe ich das verdient?
Ich könnte heulen. Sie ist so süß.

Mittwoch, 12. Juni 2013

"Wann kommst du wieder in die Klinik?"
"Wie geht es dir? Kommst du zuhause Zurecht?"
"Hast du heute schon gegessen?"
"Hast du dort eigentlich Medikamente bekommen?"
"Nein? Das ist komisch, weil sie sonst immer Kranken Medikamente geben."
Ah, Kranke. Vielen Dank. Zu freundlich. Baut mich auch auf. Total. Wirklich. 

Miststück. 



Montag, 10. Juni 2013

Morgen habe ich ein Gespräch mit meiner Klassenlehrerin und einer Schul-Psychologin.
Und das alles nur weil ich meinte das mich die Schule im Moment total überfordert und ich nicht denke das ich das alles schaffe.
Scheiße, scheiße, scheiße. So wie ich im Moment aussehe und mich verhalte werden die mir nie im Leben glauben das es nur die Schule ist die mir zu schaffen macht. Und so wie ich mich kenne wird dann mal wieder alles aus mir heraus brechen und alles nur schlimmer machen.
Ich kann das alleine. Mir kann man dabei nicht helfen. Aber das verstehen diese Menschen ja nicht.
Sie verstehen rein gar nichts. Sie meinen mich verstehen zu können, wissen wie ich mich fühle.
Falsch, ganz falsch. Sie wissen rein gar nichts. Sie wissen nicht wie sich so ein Leben anfühlt, sie wissen nicht wie sehr ich den Hunger liebe, sie wissen nicht wie sehr ich den Schmerz brauche, sie wissen gar nichts über mich.



Sonntag, 2. Juni 2013

Habe die Gedanken ans Abnehmen verdrängt, habe gegessen und mich danach abgelenkt um nicht wieder im Badezimmer zu verschwinden. Habe Aufgehört Kalorien zu zählen und jeden Tag auf die Waage zu gehen.
Bis Heute.
Ich wollte nur wissen wie viel ich den zugenommen habe durch mein Verhalten. Die Zahl hat mich zum Heulen gebracht.

ABC-Camp, der was weiß ich wie vielter Versuch, ich komme. 



Samstag, 1. Juni 2013

Wie soll ich mich zusammenreißen, wenn du mich auseinander reißt?

Sonntag, 26. Mai 2013

Ich schaff das. Ich schaff das. Ich schaff das-Ich schaff das nicht.
Ich wollte stark bleiben, mich dieses Wochenende nicht schneiden. Und was ist? Tja, Pustekuchen, gestern Nachmittag stand ich heulend unter der Dusche und ließ das Blut meinen Arm hinunter laufen. 
Eigentlich müsste ich das heute Abend den lieben,lieben Betreuern sagen. Eigentlich. Ich will nicht. Mir ist das so peinlich. Alles ist mir peinlich. Mein Aussehen,mein Körper,  meine Stimme, meine Familie, meine Wunden.
Donnerstag habe ich eine Art "Vorstellungsgespräch" für die Therapie Station. Sollte ich mich freuen? Ich habe da eine heiden Angst vor. Aber meine neue Therapeutin meint das daran kein weg mehr vorbei führt. Super.




Dienstag, 23. April 2013

"Ich..Ich will nicht mehr Leben. Ich sehe keinen Sinn mehr für mich hier zu sein. Niemand braucht mich, ich bin seit meiner Geburt überflüssig."
Nachdenklich schaut meine Psychologin mich an.
- "Mhhh, und wie läuft es in der Schule?"

DENKT DIE ICH DENK MIR DAS ALLES NUR AUS UND HABE EIN ROSAROTES PRINZESSINNEN LEBEN ODER WAS?

Montag, 22. April 2013

Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich den Druck habe, mir meine Arme aufzuschlitzen.
Und ich würde es wohl auch ohne Zögern tuen, wenn ich nicht wüsste das ich morgen einen Termin bei meiner Psychologin habe und einfach nicht will das sie denkt das ich mich noch schneide.

Ich könnt heulen.

Samstag, 20. April 2013

Es fällt mir unheimlich schwer mich einfach auf meine Aufgaben in der Schule zu konzentrieren. Es ist zu warm, ich fühl mich unwohl.
Plötzlich steht Frau F. vor mir, bückt sich leicht. "Na?Klappt alles?Frau G. und ich haben uns gestern Abend übrigens noch sehr über deine Bemerkung mit dem Rosa Stift zum korrigieren amüsiert. Aber nur weil sie schwanger ist heißt da- he, ist alles okay?"
- "Ja, alles gut." Ich bringe sogar ein Lächeln raus.
Plötzlich fährt ihr Finger über meinen Arm. "Oh", sagt sie und schaut mich besorgt an. Ich ziehe den Arm weg. "Muss ich mir sorgen machen?"
Ja - "Nein, nein. Alles ist in Ordnung."
Sie schenkt mir ein kleines Lächeln, seufzt, und geht wieder zum Pult.

Am Ende der Stunde kommt sie noch einmal zu mir, stößt mich leicht von der Seite an.
"Das wird mich jetzt mein ganzen Wochenende begleiten, Liebes. Und ich mach mir wirklich sorgen um dich. Ich weiß das wird dir schon oft gesagt worden sein, aber du kannst jederzeit zu mir kommen und mit mir reden, Okay?"
"Okay.", flüster ich fast und gehe so schnell wie möglich aus dem Klassenraum.

Was lerne ich daraus? Niemals mit T-shirt zur Schule kommen. Niemals.

Donnerstag, 18. April 2013

Auf der Flucht vor Deinen Ängsten,
auf der Flucht vor Deinem Ich.
Auf der Flucht vor deinem Abgrund,
vor dem tiefen Fall ins Nichts.
Auf der Flucht vor Emotionen,
vor dem Schatten im Verstand.


Es ist die Angst, die Angst, die mit Dir spielt,
die Angst, die Dich beherrscht und Dir befiehlt.
Ich sag', die Angst ist nur ein Gefühl,
die Angst erfindet und belügt, verwirrt Dich und betrügt.
Es ist die Angst, die Angst, die mit Dir spielt.
Doch Angst ist nur ein Gefühl.

Montag, 8. April 2013

Sobald man sich hier umdreht, wird einen ein Messer in den Rücken gerammt.
Hier scheißt jeder auf jeden. Kein Zusammenhalt, nichts. 
Es würde ihnen noch nicht mal auffallen wenn mein Stuhl leer wäre. Ich bin eigentlich sowieso nicht da. Sie haben mich als "Anwesend" hingenommen. Als einen Körper mehr in diesem Raum, mehr nicht.
Es würde sich nichts ändern wenn ich weg wäre, nichts. Ich bin egal. Ich bin nichts. 
Ich glaube, einige würden sogar lachen. Und die Lehrer hah, ja die Lehrer. Sie kennen einen nicht, meinen aber trotzdem einen auf 'Mutter' machen zu müssen. Ich könnte einfach so.. -
Mein Name wird gerufen, ich muss ein paar mal blinzeln bevor ich wieder weiß wo genau ich gerade bin.
"Also, würdest du uns deine Antworten bitte vorlesen?"
- "Ich ähm, ich bin noch nicht fertig.."
Einige Lachen auf.
"Du hattest bis eben Zeit, und hast noch nicht Angefangen?"
Sie steht von ihrem Stuhl Thron auf, und kommt zu mir. Nimmt mein Helft in die Hand.
"Da steht ja noch NICHTS."
Wieder wird gelacht.
Will aufschreien. Will sagen das es mir egal ist. Das ich niemanden hier interessiere. Das es egal ist was in meinem Heft steht weil es sowieso keinen Interessiert.
Aber ich bleibe Still. Ich bleibe immer Still. Meinen Mund kann ich nie aufmachen.
Ein Mahnender Blick,und sie ist wieder vorne. Nimmt jemanden anderen dran, und alles geht seinen Gewohnten Gang.
Das wird es auch noch, wenn ich weg bin. Bald.







Sonntag, 7. April 2013



I think, think when it's all over, 
It just comes back in flashes, you know? 
It's like a kaleidoscope of memories. 
It just all comes back. But he never does. 
I think part of me knew the second I saw him that this would happen. 
It's not really anything he said or anything he did, 
It was the feeling that came along with it. 
And the crazy thing is I don't know if I'm ever gonna feel that way again. 
But I don't know if I should. 
I knew his world moved too fast and burned too bright. 
But I just thought, how can the devil be pulling you toward someone who looks 
so much like an angel when he smiles at you? 
Maybe he knew that when he saw me. 
I guess I just lost my balance. 
I think that the worst part of it all wasn't losing him. 
It was losing me. 


Sonntag, 31. März 2013



Ich will noch einmal Kind sein,
nur noch einmal.
Um alles besser zu machen.
Um Lachen zu können.
Um eine Familie zu haben.
Um Gesund zu sein.

Montag, 25. März 2013

Autounfall. Krankenhaus. Nicht ansprechbar. Fahrerflucht.
Wach wieder auf verdammt, ich brauche dich. Wir brauchen dich.


Freitag, 22. März 2013

Ich weiß das ich kompliziert bin.
Ich weiß das ich nicht einfach bin.
Ich weiß das ich Stur bin wie sonst was.
Ich weiß das ich nicht gut genug bin.

Ich will nicht das du gehst, aber ich kann nicht halten. Mir fehlt die Kraft. Es tut mir leid.
Wenn du gehen willst, dann geh. Ich halte dich nicht auf. Nicht mehr.




Freitag, 8. Februar 2013

Verfalle wieder in alte Muster, zähle die Kalorien, hungere bis mir schwindelig wird.
Und es macht mir auch noch Spaß.

50 Kilo, ich will meine 50 Kilo wieder haben.

Sonntag, 3. Februar 2013

Es ist so viel einfacher nichts zu essen, als sich zu überwinden zu essen.
Ärzte kann man täuschen. Erziehungsberechtigte auch.
Mir geht es viel besser, und das nur weil die Zahl wieder sinkt.

Und dieses mal lasse ich es mir von niemanden mehr ausreden.





Freitag, 18. Januar 2013

Gestern Abend noch drei Stunden mit N. telefoniert.
Bis ihr Akku leer war, haha.
Es war so schön ihre Stimme zu hören, mit ihr zu reden, ihr zu erzählen. Ihr Lachen zu hören.

"Ich mein, mir war sofort klar das ich bei dir bleiben würde, da musste ich nicht lange überlegen."

Wir haben über alles Mögliche geredet, und so viel gelacht. Eigentlich mag ich nicht lange telefonieren, aber mit ihr könnte ich es auch sechs oder sieben Stunden tun.
Es ist so schön wieder eine beste Freundin zu haben, die genauso tickt wie man selbst. Die die gleichen Gedanken hat wie ich.

Mit dir kann ich lachen, mit dir kann ich vergessen. Bei dir kann ich einfach ich sein. Dir ist es egal wie ich Aussehe. Du bist was ganz Besonderes, N.
Ich liebe dich.







Mittwoch, 16. Januar 2013

Will essen, schaffe es nicht.
Will gesund werden, aber die kleine Stimme in mir ist einfach stärker.
Ich will abnehmen, nicht zunehmen.
Das war doch mein Ziel. oder?

ich schaffe das alleine nicht, werde nicht aufhören können