Donnerstag, 23. Januar 2014
Ich spiele allen etwas vor. Ich sage jedem, es geht mir gut. Ich komme klar. Aber die Wahrheit ist, das tue ich nicht. Ich bin am Ende. Ich weiß nicht, was mich am laufen hält, was mich immer weiter machen lässt. Was mich nicht gänzlich aufgeben lässt und am Leben hält. Jeder meiner Gedanken dreht sich darum, wie ich hier weg komme. Einfach nichts mehr essen? Ein Seil? Schlaftabletten? Wen ich aufhöre zu Essen, komme ich ins Krankenhaus. Und an die Schlaftabletten werde ich nicht kommen. Bleibt das verfluchte Seil. Ich male es mir immer öfter aus. Male mir aus, wie es sein würde, wen ich weg wäre. Stelle mir vor, das ich nie wieder Schmerz spüren werde, mir keiner mehr weh tun kann. Das ich frei bin. Endlich frei. Aber dann kommt die Reue, der Gedanke daran, was die Menschen in meinem Leben sagen würden, ihre möglichen Reaktionen. Und dann kommt der Gedanke wen ich Weg bin, kann ich es sowieso nicht ändern. Sie würden über mich hinweg kommen, und irgendwann bin ich nur noch eine Erinnerung, Vergangenheit.
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